Was uns dazu gebracht hat ein Aktionsbündnis zu gründen

Die eigenmächtige Freigabe von Glyphosat durch den Minister Schmidt für weitere 5 Jahre, war für uns der Tiefschlag des Jahres. Millionen Menschen in Europa haben sich mit Ihren Unterschriften gegen eine Verlängerung gewehrt.
Alle diese Menschen und Sie wissen, daß dieses Mittel das Wachstum aller Ackerkräuter und Blühpflanzen verhindert. Dies raubt allen Bestäubern (Hummeln, Schmetterlingen, Wildbienen und Bienen) ihre Existenzgrundlage, und entzieht am Ende der Nahrungskette auch den Vögeln die Nahrung. Dass man sich auf den Krebsverdacht fokussiert, ist nur ein Ablenkungsmanöver.
Glyphosat steht zur Zeit im Vordergrund der Diskussion, aber über die vielen hundert anderen Gifte, z.B Neonikotinoide, wird wenig gesprochen.
Immer mehr Pestizide werden jährlich auch auf deutschen Äckern und ähnlich landwirtschaftlich genutzten Flächen, wie z.B. auch im Obst- und Beerenanbau, Wein- und Hopfenanbau, Christbaumkulturen und selbst in Kleingärten, ausgebracht. Man spritzt Gift, wie nie zuvor in der Geschichte. So stieg der Verbrauch von „Pflanzenschutzmitteln“ seit 1970 von 19469 Tonnen, auf ca. 50000 Tonnen in 2017! Zur Zeit erleben wir ein Artensterben von katastrophalem Ausmaß: Mehrere tausend Tier- und Pflanzenarten verschwinden jährlich! Ein direkter Zusammenhang mit dem ansteigenden Pestizidverbrauch kann heute von niemandem mehr geleugnet werden. Von den Auswirkungen auf unsere Gesundheit ganz zu schweigen und das, obwohl hier alarmierende Daten vorliegen.
Schauen Sie hierzu bei „Dokumentationen auf Youtube“ den Vortrag von Dr. Monika Krüger. Sie erläutert dort, wie Glyphosat ansonsten noch auf Lebewesen einwirkt, z.B. kommt sie auf den chronischen Botulismus zu sprechen, der den Landwirten zu schaffen macht und teilweise auch schon Welche in den Ruin getrieben hat.